LehrgangsplanerUnterrichtsplanung für die Berufsschule

Datenschutz – was mit deinen Daten passiert

Diese Seite erklärt in einfacher Sprache, welche Daten der Lehrgangsplaner über dich speichert, wer sie sehen kann und was an die künstliche Intelligenz geschickt wird.

Kurz gesagt
  • Deine Daten liegen auf einem eigenen Server in Österreich, den deine Lehrperson betreut – nicht bei einer Firma im Internet.
  • Deine Abgaben, deine Quiz-Ergebnisse und deine Anwesenheit gehen nicht an die künstliche Intelligenz.
  • Aber: Wenn eine Lehrperson ein PDF oder ein Word-Dokument in die App lädt, wird dieses Dokument vollständig an die KI-Firma Anthropic in den USA übertragen.
  • Es gibt keine Werbung, keine Tracker und keine Statistik-Dienste.

Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich für deine Daten ist deine Schule, die BS Vöcklabruck-Gmunden. Sie entscheidet, wofür die App eingesetzt wird.

  • Schule (verantwortliche Stelle)BS Vöcklabruck-Gmunden, [AUSZUFÜLLEN: vollständige amtliche Bezeichnung, Anschrift, Telefon, E-Mail]
  • Datenschutzbeauftragte:r[AUSZUFÜLLEN: Name und E-Mail-Adresse der/des DSB] – an diese Adresse kannst du dich mit allen Fragen zu deinen Daten wenden.
  • Technischer BetriebAndré Maringer (Lehrkraft an der Schule). Er hat die Anwendung entwickelt und betreut den Server. [AUSZUFÜLLEN: Kontaktadresse für technische Fragen]

Was die App über dich speichert

Nicht alles auf einmal: Das meiste entsteht erst, wenn du etwas tust.

  • Dein KontoDein Name (so wie du ihn bei der Registrierung eingegeben hast), dein Benutzername, deine Klasse und der Zeitpunkt, an dem das Konto entstanden ist. Dein Passwort wird nicht im Klartext gespeichert, sondern nur als unlesbarer Fingerabdruck (bcrypt-Hash) – niemand kann es zurücklesen, auch deine Lehrperson nicht.
  • Deine KlassenAuch die Klassen, in denen du früher warst, bleiben gespeichert. Das ist der Grund, warum du alte Quizfragen später noch wiederholen kannst.
  • Wenn du eine Datei abgibstGespeichert werden die Datei selbst, dein Kommentar dazu und der Zeitpunkt. Deine Lehrperson und die Administration können die Datei öffnen und herunterladen. Gibst du erneut ab, wird die alte Datei ersetzt.
  • Wenn du einen Selbstcheck machstPro Frage wird gespeichert: ob du beim ersten Versuch richtig lagst, ob du zuletzt richtig lagst, wie viele Versuche du gebraucht hast, deine Lernstufe (Box 1–5) und wann die Frage wieder fällig ist. Welche Antwort du angeklickt hast, wird nicht gespeichert. Deine Lehrperson sieht auf der Stundenseite das Bild der ganzen Klasse („bei Frage 3 lagen 40 % richtig“). Seit September 2026 sieht sie im Bereich Beurteilung außerdem bei dir, wie viele Fragen du beim ersten Versuch richtig hattest – nicht, welche Antwort du angeklickt hast, und nur für Selbstchecks ab dem Zeitpunkt, an dem du den Hinweis zu Beurteilung & Lernfortschritt bestätigt hast. Was du davor beantwortet hast, bleibt im Klassenbild.
  • Wenn du eine Übung in einem Material löstPro Übung wird gespeichert, ob sie richtig, teilweise richtig oder falsch war, wie oft du geprüft hast und wann – und zwar für die Stunde, in der du sie löst. Was du eingetippt oder angeklickt hast, wird nicht gespeichert. Nur die Lehrperson dieser Stunde sieht das je Übung (rot/gelb/blau) mit deinem Namen – so weiß sie, wo sie im Unterricht noch einmal ansetzen soll. Bevor das erste Mal etwas gespeichert wird, zeigt dir die App einen Hinweis, den du als gelesen bestätigst; vorher wird nichts davon gespeichert. Seit September 2026 speichert die App dazu, ob dein erster Versuch ganz richtig war, und deine Lehrperson kann daraus eine Beurteilung machen – nur für Übungen, die du nach deiner Bestätigung des Hinweises zur Beurteilung aus Übungen („Neu: Beurteilung & Lernfortschritt“ oder „Neu: Übungen können in die Beurteilung einfließen“) zum ersten Mal geprüft hast. Als erster Versuch zählt dein erstes „Prüfen“, auch wenn du da noch nicht alles ausgefüllt hattest.
  • Wenn du „Das habe ich noch nicht verstanden“ antippstGespeichert wird nur, dass du das bei dieser Stunde getan hast, und wann. Es gibt kein Textfeld dazu. Deine Lehrperson sieht in der App nur eine Zahl, zum Beispiel „3 Meldungen“.
  • Wenn du eine Stunde in der Lernansicht öffnestDie App merkt sich, dass du sie gesehen hast (NEU-Markierung). Nachdem du den Hinweis zu Beurteilung & Lernfortschritt bestätigt hast, merkt sie sich außerdem grob, wann du zuletzt in der Lernansicht gelernt hast (Übung, Selbstcheck, Abgabe oder Lernansicht geöffnet) – das sieht deine Lehrperson als heute / gestern / vor einigen Tagen.
  • KlassenbuchHier wird nur die Abweichung erfasst: Absenz oder Verspätung, dazu eine kurze Notiz der Lehrperson (z. B. „10 Min“) – ohne Angaben zu Gesundheit oder Familie. Wenn du normal anwesend bist, entsteht kein Eintrag. Deine Absenzen bleiben als Nachweis im Klassenbuch, auch wenn dein Konto gelöscht wird – mit Name und Benutzername.
  • Wenn jemand in dein Konto eingreiftSetzt eine Lehrperson dein Passwort zurück oder sperrt dein Konto, wird das protokolliert: wer es war, wann, und dein Name samt Benutzernamen. Das ist ein Beleg – er soll auch dann noch nachvollziehbar sein, wenn dein Konto später gelöscht wird, und bleibt deshalb erhalten. Einsehen kann ihn nur die Administration. Ruft die Administration für eine Auskunft deine Beurteilungen ab, wird das ebenfalls protokolliert (wer, wann, dein Name, Klasse, Fach und Lehrperson). Dieser Beleg bleibt auch nach dem Löschen der Beurteilungen erhalten; einsehen kann ihn nur die Administration.
Ehrlich gesagt: Alle diese Einträge hängen in der Datenbank an deinem Namen. In der App bekommt deine Lehrperson die Verständnis-Meldungen nur zusammengefasst zu sehen, die Selbstchecks als Klassenbild und – erst nach deiner Bestätigung – als Trefferzahl bei dir. Wer direkten Zugang zur Datenbank hat – Administration und technischer Betrieb – kann alles auch einzeln sehen.

Beurteilung und Rückmeldung

Deine Lehrpersonen führen in der App ihre Beurteilungen zu dir: einzelne Leistungen (z. B. Test, Mitarbeit) mit Datum und Wert, Aufzeichnungen zu deiner Mitarbeit, Rückmeldungen an dich, am Ende die Lehrgangsnote und – falls ein „Nicht genügend“ droht – eine Frühwarnung nach § 19 Abs. 3a Schulunterrichtsgesetz.

Die Note vergibt immer die Lehrperson selbst; bei deinen Beurteilungen rechnet die App keine Note aus und schlägt keine vor – außer bei Schularbeiten und Tests in der App (siehe dort). Es ist keine KI beteiligt.

Aus Übungen: Deine Lehrperson kann bei den Übungen eines Materials sehen, wie viele du beim ersten Versuch ganz richtig hattest, und das als Beurteilung übernehmen – zum Beispiel als Prozent oder Punkte, mit der Bemerkung „4 von 5 Übungen beim ersten Versuch richtig“. Die App schlägt dabei höchstens eine Zahl vor, nie eine Note; jeden Wert prüft die Lehrperson, ändert ihn bei Bedarf und trägt ihn selbst ein. Übungen, die du ausgelassen hast, zählen im Vorschlag als nicht richtig; hast du keine gemacht, schlägt die App nichts vor. Was du vor deiner Bestätigung geübt hast, fließt nicht ein. Die so entstandene Beurteilung wird wie jede andere 3 Jahre aufbewahrt; das Übungsergebnis selbst wird weiterhin 400 Tage nach deiner letzten Aktivität gelöscht.

Gruppenarbeiten: Deine Lehrperson kann die Klasse für eine Gruppenarbeit in Gruppen einteilen und je Gruppe ein Thema festhalten. Gespeichert wird, in welcher Gruppe du mit welchem Thema bist – ohne Bewertung und ohne KI. Du siehst die Einteilung in der App nicht; sie wird mit den Beurteilungen des Fachs gelöscht.

Projekte: Für Projektarbeiten deiner Klasse halten die beteiligten Lehrpersonen fest, in welcher Projektgruppe du mit welchem Thema bist – ohne Bewertung. Die KI hilft höchstens beim Projektauftrag und erfährt dabei weder deinen Namen noch deine Gruppe. Die Gruppen siehst du in der App nicht, den Projektauftrag, sobald deine Lehrperson ihn freigibt. Gelöscht wird wie bei den Beurteilungen.

Ob du deine Beurteilungen und Rückmeldungen in der App siehst, entscheidet deine Lehrperson je Fach; steht dort „nicht eingeschaltet“, frag im Unterricht nach – Auskunft über deinen Leistungsstand bekommst du immer.

Eine Frühwarnung siehst du in der App erst, wenn deine Lehrperson eingetragen hat, dass verständigt wurde (dein Lehrbetrieb, deine Erziehungsberechtigten bzw. – wenn du volljährig bist – du selbst) oder dass das Beratungsgespräch mit dir stattgefunden hat. Die App ist nie der erste Weg, auf dem du davon erfährst. Die Mitarbeitsaufzeichnungen deiner Lehrperson siehst du in der App nie; Einsicht läuft über die Schule (deine Rechte, unten).

Wenn du eine Schularbeit oder einen Test in der App schreibst

Deine Lehrperson kann dich eine Schularbeit oder einen Test am Computer schreiben lassen, sobald die Schule das freigegeben hat. Du schreibst im Raum, deine Lehrperson ist dabei und beaufsichtigt dich. Schularbeiten und Tests gehören zur Leistungsbeurteilung; die Lehrperson darf sie am Computer schreiben lassen.

  • Was die App speichertDeine Antworten – während du arbeitest etwa alle 15 Sekunden und beim Abgeben. Dazu ein Protokoll: wann du begonnen und abgegeben hast und wann du das Vollbild oder das Fenster verlassen hast, jeweils mit Uhrzeit und Dauer. Außerdem steht darin, wann du die Seite geöffnet oder neu geladen hast, wann du mit dem Raumcode erneut beigetreten bist (etwa an einem anderen Computer), wann du einen zweiten Tab benutzt hast und ob deine Lehrperson dir einen Zeitzuschlag gegeben hat. Deine Lehrperson sieht das schon während der Arbeit. Beim Korrigieren kommen deine Punkte, die Anmerkungen und die Note deiner Lehrperson dazu. Dein Name und dein Benutzername bleiben bei der Arbeit gespeichert, auch wenn dein Konto vorher gelöscht wird.
  • Was die App nicht speichertKeine Tastenanschläge, keine Bildschirmfotos, kein Kamera- oder Mikrofonbild, keine anderen Programme oder Webseiten, keine IP-Adresse. Deine Antworten legt die App auch nicht im Browser ab, sondern nur am Server, und nach dem Abgeben meldet sie dich nach 60 Sekunden ab – wichtig bei Computern, die sich mehrere teilen.
  • Wie bewertet wirdPunkte und Note gibt deine Lehrperson. Bei Ankreuz-, Lücken-, Zuordnungs- und Zahlenaufgaben schlägt die App Punkte nach festen Regeln vor. Aus deinen Punkten und dem Notenschlüssel deiner Lehrperson schlägt die App eine Note vor. Deine Lehrperson bestätigt sie oder wählt eine andere – die Note entscheidet immer sie. Bei Textantworten und Rechenwegen kann deine Lehrperson die KI um einen Korrekturvorschlag bitten. Die KI bekommt dann nur deine Antwort ohne deinen Namen, gemischt mit den Antworten der anderen – keine Namen, keine Klasse, keine Punkte und keine Note. Sie entscheidet nichts; jeden Wert prüft deine Lehrperson selbst. Das gibt es nur für Arbeiten, bei denen das schon vor dem Start auf dem Bildschirm stand. Das Protokoll zieht dir keine Punkte ab; es ist nur ein Hinweis für deine Lehrperson.
  • Wer es siehtNur die Lehrpersonen dieses Fachs in deiner Klasse: die Lehrperson des Kurses und eine eingetragene zweite Lehrperson. Dein Klassenvorstand und die Administration sehen deine Arbeit in der App nicht. Nach der Rückgabe siehst du deine korrigierte Arbeit in der App – mit Punkten, Anmerkungen und Protokoll; die Lösungen zeigt die App dir nicht. Übernimmt deine Lehrperson die Note in deine Beurteilung, gilt für diese Note, was oben unter „Beurteilung und Rückmeldung“ steht. Übernommen wird genau die Note, die sie bestätigt hat – daneben steht deine Punktzahl als Bemerkung, zum Beispiel „38,5 von 48 Punkten“.
  • Wie langeDeine Arbeit wird nach dem Ende des Schuljahres, in dem du sie geschrieben hast, noch 1 Jahr aufbewahrt – bis zum 30. September; dann löscht die App sie automatisch – mit Antworten, Punkten und Protokoll. Das gilt für Schularbeiten und für Tests. Im Regelbetrieb ist sie nach rund 14 Tagen auch aus den Sicherungskopien verschwunden; bei Störungen oder einer zusätzlich eingerichteten Zweitablage bzw. Sicherung des ganzen Servers kann es länger dauern.

Was die künstliche Intelligenz zu sehen bekommt

Die App nutzt Claude, eine KI der Firma Anthropic (USA), um Unterrichtsmaterial, Quizfragen, Planungsvorschläge und Entwürfe von Schularbeiten und Tests zu erstellen. Dabei werden Texte an Anthropic übertragen. Was genau, hängt davon ab, was die Lehrperson gerade macht.

Bei Schularbeiten und Tests entwirft die KI nur die Aufgaben – aus dem Stoff, den deine Lehrperson festgelegt hat. Jede Aufgabe prüft deine Lehrperson, bevor sie sie verwendet. Beim Korrigieren kann deine Lehrperson die KI um einen Vorschlag zu Textantworten bitten – dann sieht die KI deine Antwort ohne Namen, nie Punkte oder Noten, und sie entscheidet nichts.

Das geht nicht an die KI: deine Abgaben und deren Inhalt, deine Selbstcheck- und Übungsergebnisse, dein „nicht verstanden“-Signal, deine Anwesenheit, dein Name, dein Benutzername sowie deine Beurteilungen, Mitarbeitsaufzeichnungen, Rückmeldungen und Frühwarnungen – und alles, was bei einer Schularbeit oder einem Test in der App entsteht: Punkte, Noten und Protokoll; deine Antworten nur ohne Namen, wenn deine Lehrperson einen Korrekturvorschlag holt. Diese Daten bleiben in der Schul-Datenbank.
Das geht an die KI: Themen und Notizen zu den Unterrichtseinheiten, der Stoff einer Schularbeit oder eines Tests, Lehrplantexte, vollständige Materialtexte, die Bezeichnung deiner Klasse (z. B. „1fBÜRO“), Lehrberuf und Lehrjahr, Namen und Kürzel von Lehrpersonen sowie alles, was eine Lehrperson selbst in ein Freitextfeld einer KI-Funktion tippt (z. B. KI-Chat, Planung, Material) – nicht aber, was sie im Bereich Beurteilung einträgt.

Anthropic hat seinen Sitz in den USA, deine Daten verlassen dabei also die EU. Welche Verträge dafür vorliegen (Auftragsverarbeitungsvertrag, Grundlage für die Übermittlung in die USA, Zusicherung, dass die Texte nicht für KI-Training verwendet werden), klärt die Schule: [AUSZUFÜLLEN: Stand der Verträge mit Anthropic – von der Schule bzw. der/dem DSB zu ergänzen]

Wer darf was sehen?

  • Dudeine eigenen Abgaben, deine eigenen Ergebnisse und alle Materialien, die deine Lehrperson für deine Klasse freigegeben hat.
  • Deine Lehrpersonendie Abgaben ihrer Klasse (mit Namen), das Klassenbuch und das zusammengefasste Klassenbild der Selbstchecks – außerdem die Beurteilungen und den Lernfortschritt ihres eigenen Kurses (dein Fach bei dieser Lehrperson) und die Schularbeiten und Tests, die du in diesem Fach in der App schreibst; unterrichten zwei Lehrpersonen ein Fach gemeinsam, kann die zweite eingetragen werden. Dazu die Gruppeneinteilung für Gruppenarbeiten in ihrem Kurs und für Projekte, an denen sie beteiligt sind – andere Lehrpersonen deiner Klasse sehen Projekte nicht.
  • Dein Klassenvorstanddie Beurteilungen und Gruppeneinteilungen aller Fächer deiner Klasse (nicht den Wortlaut der Mitarbeitsaufzeichnungen, nicht deinen Lernfortschritt, nicht deine Schularbeiten und Tests in der App – nur eine Note, die deine Lehrperson daraus in die Beurteilung übernimmt) und Frühwarnungen.
  • Administration und technischer Betriebdie Benutzerverwaltung; dort können auch Passwörter zurückgesetzt werden. Die Administration kann Beurteilungen und Gruppeneinteilungen lesen, nicht ändern; den Wortlaut der Mitarbeitsaufzeichnungen nur für eine Auskunft – das wird protokolliert. Deine Schularbeiten und Tests in der App kann sie in der App nicht öffnen. Wer Zugang zum Server hat, kann technisch alle Daten einsehen.
  • Andere Schüler:innensehen deine Abgaben, deine Ergebnisse und deine Meldungen nicht – und deine Beurteilungen nicht.

Wie lange bleiben die Daten gespeichert?

Konten von Lehrkräften werden deaktiviert statt gelöscht, damit ihre Materialien erhalten bleiben. Abgeschlossene Lehrgänge werden archiviert und verschwinden aus den aktiven Ansichten.

Für Beurteilungen gibt es eine feste Frist: Sie werden bis zum 31. August des Schuljahres, in dem dein Lehrgang endet, plus 3 Jahre aufbewahrt und dann automatisch gelöscht, nie früher: So lange muss die Schule sie aufbewahren, auch wenn dein Konto vorher gelöscht wird (dann bleiben Name, Benutzername und die Beurteilungen bis zum Fristende erhalten, Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO). Ist für deine Klasse (noch) kein Lehrgangsende eingetragen, beginnt die Frist erst, wenn die Schule es nachträgt – bis dahin wird nichts gelöscht. Übungsergebnisse werden 400 Tage nach deiner letzten Aktivität gelöscht und mit deinem Konto. Im Regelbetrieb sind gelöschte Beurteilungen und Übungsergebnisse nach rund 14 Tagen auch aus den Sicherungskopien verschwunden; bei Störungen oder einer zusätzlich eingerichteten Zweitablage bzw. Sicherung des ganzen Servers kann es länger dauern.

Für Schularbeiten und Tests, die du in der App schreibst, steht die Frist oben im Abschnitt dazu.

Für Konten, Abgaben, Selbstcheck-Ergebnisse und Klassenbuch gibt es noch keine Frist: Davon löscht die App von selbst nichts. [AUSZUFÜLLEN: Löschfristen je Datenart (Konten, Abgaben, Selbstcheck-Ergebnisse, Klassenbuch) – mit der/dem DSB festzulegen]

Hochgeladene Abgabe-Dateien liegen als Datei auf dem Server. Sie werden ersetzt, wenn du erneut abgibst, ansonsten bleiben sie liegen, bis sie jemand händisch löscht. Von der Datenbank werden regelmäßig Sicherungskopien erstellt; auch darin sind deine Daten enthalten.

Für Lehrkräfte: Erfassung der KI-Kosten

Ein eigener Punkt betrifft nicht die Schüler:innen, sondern die Lehrkräfte selbst: Der Lehrgangsplaner hält fest, wie viel jeder Aufruf der künstlichen Intelligenz verbraucht – um beurteilen zu können, wo ein kleineres Sprachmodell reicht. Erfasst werden dabei Mengen und Zeitpunkte, nicht die Eingaben oder die Antworten selbst. Das Konto der Lehrkraft hängt für begrenzte Zeit an der Zeile.

Weil das eine eigene Betroffenengruppe mit eigenen Fristen ist, steht es ausführlich auf einer eigenen Seite: KI-Kosten: was dabei über Lehrkräfte erfasst wird.

Bilder in Unterlagen

Lehrpersonen können in Unterlagen eigene Fotos einfügen oder Bilder aus freien Bildarchiven suchen: Wikimedia Commons, Pixabay und Pexels. Die Suche läuft über den Server der Schule. An die Archive geht dabei nur der Suchbegriff – nie dein Name oder andere Daten über dich.

Wählt eine Lehrperson ein Bild aus, lädt der Schulserver es herunter und speichert es selbst, zusammen mit Urheber:in und Lizenz. Dein Browser lädt Bilder in Unterlagen deshalb nur von der App, nie von fremden Servern.

Auf Wunsch schlägt die KI Bildideen vor. Dafür bekommt sie den Text der Unterlage (gekürzt) – wie bei den anderen Material-Funktionen. Die KI erzeugt keine Bilder und fügt nichts selbst ein.

Cookies und Tracking

Die App setzt drei Cookies, und alle drei braucht sie zum Funktionieren: dein Anmelde-Cookie (damit du eingeloggt bleibst), eines, das sich merkt, auf welche Seite du nach dem Anmelden zurückkehrst, und eines, das verhindert, dass eine fremde Website in deinem Namen Formulare abschickt. Schreibst du eine Schularbeit oder einen Test in der App, kommt für diese Arbeit ein viertes dazu: Es erkennt dein Browserfenster als deinen Arbeitsplatz – gespeichert wird nur aus diesem Fenster – und läuft kurz nach dem Ende der Arbeit ab. Keines davon verfolgt dich, alle sind für den Browser nicht auslesbar und gehen an niemanden sonst.

Es gibt keine Werbung, keine Tracker, keine Besucherstatistik und keine Weitergabe an Werbefirmen. Die Seite lädt auch keine Schriften, Bilder oder Skripte von fremden Servern.

Deine Rechte

Du darfst erfahren, welche Daten über dich gespeichert sind (Auskunft), Falsches berichtigen lassen, Löschung oder Einschränkung verlangen und der Verarbeitung widersprechen. Wenn du findest, dass etwas nicht in Ordnung ist, darfst du dich bei der österreichischen Datenschutzbehörde beschweren.

Wende dich dafür an die/den Datenschutzbeauftragte:n der Schule (siehe oben) oder an deine Klassenvorständin bzw. deinen Klassenvorstand.

Praktischer Hinweis: Wenn du dein Passwort vergessen hast, kann deine Lehrperson oder die Administration ein neues für dich setzen.

Stand dieser Information

Diese Seite beschreibt den Stand vom 8. Oktober 2026. Alles, was oben rot markiert ist, muss die Schule noch ergänzen – bis dahin ist diese Information unvollständig.

Siehe auch das Impressum.