LehrgangsplanerUnterrichtsplanung für die Berufsschule

KI-Kosten: was dabei über Sie erfasst wird

Diese Seite richtet sich an die Lehrkräfte und ist deshalb in der Sie-Form geschrieben. Für Schüler:innen ändert sich dadurch nichts – ihre Daten kommen hier nicht vor.

Was erfasst wird

Jeder Aufruf der künstlichen Intelligenz wird als Verbrauchszeile festgehalten. Sie enthält sieben Angaben: Zeitpunkt, welche Funktion aufgerufen wurde (z. B. „Einheit ausarbeiten"), welches Modell, wie viele Token verbraucht wurden, wie der Aufruf ausgegangen ist, wie lange er gedauert hat – und Ihr Konto. Die siebte Angabe ist die einzige mit Personenbezug; sie steht nur 14 Tage dort, und was mit ihr geschieht, steht weiter unten.

Nicht erfasst werden Ihre Eingaben und die Antworten der KI selbst, und es wird kein Bezug zu Klasse, Stunde oder Material gespeichert. Die Tokenmenge ist ein reines Mengenmaß: An ihr ist ablesbar, wie umfangreich ein Aufruf war – ob Sie also ein paar Zeilen oder ein langes Dokument erzeugt haben. Was darin stand, steht nirgends.

Wozu

Der Zweck ist allein die Kostenfrage: welche Funktion so viel verbraucht, dass sich dort ein kleineres Sprachmodell lohnt. Die Kostentabelle gruppiert deshalb nach Funktion. In ihr gibt es keine Personenspalte, keinen Personenfilter und keine Sortierung nach Person.

Diese Zusage gilt der Kostentabelle – und nur ihr. Damit Sie es nicht erst auf der Seite selbst entdecken: Darunter steht eine zweite, kurze Liste, die sehr wohl Konten nennt. Sie führt die auffällig teuren Einzelaufrufe der letzten 14 Tage – absteigend nach Kosten sortiert, auf 20 Zeilen begrenzt, mit Konto sowie Datum und Uhrzeit auf die Minute. Das ist der Form nach eine Rangliste mit Namensspalte.

Was sie begrenzt, ist nicht ihre Bauart, sondern die Schwelle: Sie steht auf $3.00 je Einzelaufruf. Zum Vergleich – allein durch seine Antwortlänge kann ein Aufruf höchstens $1.60 kosten, mehr lässt die in dieser Anwendung eingestellte Höchstlänge nicht zu. Wer über die Schwelle kommen will, muss also zusätzlich eine sehr große Textmenge auf einmal verarbeiten lassen. Viel zu arbeiten reicht dafür nicht; gewöhnliche Unterrichtsvorbereitung sollte nicht in der Liste stehen.

Zwei Vorbehalte gehören dazu, damit daraus keine Zusage wird, die der Code nicht hält. Erstens ist „üblich" bisher aus den Grenzen des Codes hergeleitet und nicht gemessen; nach den ersten Wochen im Betrieb gehört die Schwelle an den tatsächlichen Zahlen geprüft. Zweitens lässt sie sich betrieblich verstellen. Unter $1.60 kann sie zwar auch per Konfiguration nicht gedrückt werden – aber dort unten säßen dann auch einzelne voll ausgeschöpfte Aufrufe in der Liste. Der Schutz liegt im eingestellten Wert von $3.00, nicht in der Untergrenze allein.

Wie lange Ihr Konto an der Zeile hängt

Ihr Konto wird mitgespeichert, aber nur 14 Tage lang und nur für einen Zweck: einen davongelaufenen Aufruf zuordnen zu können. Danach wird die Zuordnung gelöscht, die Kostenzeile bleibt anonym bestehen und verschwindet nach 400 Tagen ganz. Die Schule kann die Zuordnung betriebsseitig auch vollständig abschalten; die Kostenauswertung läuft dann unverändert weiter.

Ehrlich gesagt – dieselbe Einschränkung wie im Schüler-Teil der Datenschutz-Information: Die genannte Kostenschwelle regelt, was die Auswertungsseite anzeigt. In der Datenbank hängt Ihr Konto in diesen 14 Tagen an jeder Zeile, nicht nur an den teuren. Wer direkten Zugang zur Datenbank hat – Administration und technischer Betrieb – kann sie in dieser Zeit auch ohne die Seite lesen. Für Sicherungskopien gilt die längere Frist im nächsten Abschnitt.

Wann genau gelöscht wird. Zwei Auslöser stecken in der Anwendung selbst: beim Öffnen der Auswertung und während der Nutzung. Beide setzen voraus, dass jemand weiterarbeitet oder hinsieht – in den Ferien passiert wochenlang beides nicht. Der Auslöser, der die Frist unabhängig davon trägt, ist der erste Schritt der nächtlichen Datensicherung des Servers. Er gehört allerdings zur Serverwartung, nicht zur Anwendung – er wird beim Aufsetzen von Hand eingerichtet. Auf dem Schulserver, für den diese Information gilt, ist das geschehen: eingerichtet und aktiv, mit einem Lauf in jeder Nacht (nachgesehen zum Stand 10. August 2026). Wird der Lehrgangsplaner anderswo betrieben, ohne dass jemand diesen Schritt eingerichtet hat, bleiben nur die beiden nutzungsabhängigen Auslöser. Und in jedem Fall gilt: Gerechnet wird in Tagen, nicht in Stunden – zwischen dem Ablauf der 14 Tage und dem nächsten Lauf kann eine Zuordnung noch bestehen.

In Sicherungskopien

Dort bleibt eine Zuordnung länger erhalten. Aufgeräumt wird vor der Sicherung, ein Stand enthält deshalb im Regelfall keine Zuordnung, die zu diesem Zeitpunkt schon älter als 14 Tage war. „Im Regelfall" ist wörtlich gemeint: Scheitert das Aufräumen in einer Nacht, wird die Sicherung trotzdem erstellt – ein verlorener Datenbestand wiegt schwerer als eine liegengebliebene Zuordnung. Ein solcher Stand kann also ältere Zuordnungen enthalten.

Da standardmäßig die letzten 14 täglichen Stände aufbewahrt werden, ist eine Zuordnung aus den Sicherungen zusammengenommen bis zu rund vier Wochen nach dem Aufruf wiederherstellbar. Auch das gilt für den störungsfreien Betrieb und nicht als Obergrenze: Aussortiert wird nach Anzahl der Dateien, nicht nach ihrem Alter, und erst nachdem eine Sicherung sich als lesbar erwiesen hat. Fallen Läufe aus, bleiben ältere Stände länger liegen. Lagert die Schule zusätzlich verschlüsselte Zweitkopien aus, gilt dort deren eigene, unter Umständen längere Aufbewahrung. Nach dem Einspielen einer Sicherung werden abgelaufene Zuordnungen erneut gelöscht – bei Nutzung sofort, sonst mit dem nächsten nächtlichen Lauf.

Wer die Auswertung sehen kann

Nur wer ein Administrator-Konto hat (Benutzerverwaltung → KI-Kosten).

Zurück zur Datenschutz-Information. Stand dieser Seite: 10. August 2026.